Rebalancing
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Die Herkunft von Rebalancing
Vorformen der Rebalancing-Körpertherapie entstanden Ende der 1970er Jahre
im indischen Ashram des spirituellen Meisters Osho. Dort wurden die
Erfahrungen vieler verschiedener Körpertherapeuten und Therapiesysteme
geteilt und zu einem integrierten System zusammengeführt. Darunter waren
Anteile aus dem Rolfing, der Feldenkrais-Arbeit, Hakomi, Bioenergetik, Postural
Integration, Alexander-Technik, Osteopathie, Polarity, craniosacraler
Energiearbeit, Atemtherapie, Shiatsu und
Akupunktur.
Seit 1981 wird Rebalancing als festes Konzept mit einem allgemein gültigen
Ausbildungsstandard weltweit gelehrt. Fundierte Ausbildung zum
Rebalancing-Körpertherapeuten bietet in München beispielsweise die
Rebalancing-Schule
München an. Dort bei Bernd Scharwies und
Elfi Müller-Scharwies habe ich meine Fähigkeiten entwickeln können und
mein Zertifikat „Certified Rebalancer“ erhalten.
Theoretischer Hintergrund
Verschiedene Körpertherapien, zurückgehend
bis Wilhelm
Reich, haben festgestellt, daß der
Körper, seine Proportionen, seine Haltung und seine Bewegungen Ausdruck
und Grundlage dafür sind, wie wir uns fühlen, wie wir denken, schlicht
also: wie wir im
Leben sind.
Ist der Muskeltonus ausgeglichen, befinden sich Kopf, Schultern, Brust, Becken,
Knie
und Sprunggelenke senkrecht übereinander, sind die Bewegungen leicht und
symmetrisch, dann kann der Atem frei fließen und wir fühlen uns frei,
lebendig, sicher und balanciert.
Je nach unserer persönlichen Entwicklungsgeschichte haben wir unsere
eigenen Körper- und Verhaltensmuster aufgebaut, in dem Innen und Außen,
Körper, Fühlen und Denken, untrennbar verknüpft sind.
Bei der Arbeit mit Rebalancing können, verstärkt
durch tiefes Atmen des Klienten, aus der Tiefe des Körpers
verdrängte Gefühle auftauchen, die dann mit verschiedenen Begleitungstechniken
bearbeitet werden.
Nachdem der Körper, systematisch Schicht für Schicht, durchgearbeitet
wurde, können wir unsere Vergangenheit loslassen und offen werden für das
Hier und Jetzt. Der Atem fließt tiefer, wir fühlen uns freier und
lebendiger - und wir können auch wieder die Botschaften unseres Körpers hören.
Doch von klein auf haben wir unseren Körper angespannt. Nach und nach
verlieren die Muskeln und das sie umgebende Bindegewebe ihre Elastizität,
verdicken und verkleben sich: Unser Körper, einst plastisch, wird starr -
feste Haltungsmuster entstehen. Wir haben einen "Panzer"
aufgebaut, um Gefühle nicht, oder wenigstens nicht zu stark, zu spüren:
Alleinsein, Verlassenwerden, Ablehnung, Hunger, Angst und Wut lassen uns
den Atem anhalten. Verbote, die unsere natürlichen Impulse, unseren
kindlichen Bewegungs- und Forschungsdrang, unsere frühe Sexualität,
unsere oft lautstarke Lebensfreude bestrafen, lassen uns unsere Muskulatur
anspannen, um die äußere Bewegung und die innere Bewegung, das Gefühl, zu
unterdrücken. |
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Wie
ein Baum fest in
der Erde verwurzelt, mit Stamm, Ästen und Zweigen, die beweglich auf Wind und
Wetter reagieren könnenund einer nach oben zum
Himmel strebenden Krone
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