Zurück ins Lot
Rebalancing - und Tao-Meridian-Massage

Integrative Körpertherapie und achtsame Berührung


Andreas Will

Körpertherapeut



 

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Die Herkunft von Rebalancing
 
Vorformen der Rebalancing-Körpertherapie entstanden Ende der 1970er Jahre im indischen Ashram des spirituellen Meisters Osho. Dort wurden die Erfahrungen vieler verschiedener Körpertherapeuten und Therapiesysteme  geteilt und zu einem integrierten System zusammengeführt. Darunter waren Anteile aus dem Rolfing, der Feldenkrais-Arbeit, Hakomi, Bioenergetik, Postural Integration, Alexander-Technik, Osteopathie, Polarity, craniosacraler Energiearbeit, Atemtherapie, Shiatsu und Akupunktur.

Seit 1981 wird Rebalancing als festes Konzept mit einem allgemein gültigen Ausbildungsstandard weltweit gelehrt. Fundierte Ausbildung zum Rebalancing-Körpertherapeuten bietet in München beispielsweise die Rebalancing-Schule München an. Dort bei Bernd Scharwies und Elfi Müller-Scharwies habe ich meine Fähigkeiten entwickeln können und mein Zertifikat „Certified Rebalancer“ erhalten.

Theoretischer Hintergrund

Verschiedene Körpertherapien, zurückgehend bis Wilhelm Reich, haben festgestellt, daß der Körper, seine Proportionen, seine Haltung und seine Bewegungen Ausdruck und Grundlage dafür sind, wie wir uns fühlen, wie wir denken, schlicht also: wie wir im Leben sind.

Ist der Muskeltonus ausgeglichen, befinden sich Kopf, Schultern, Brust, Becken, Knie und Sprunggelenke senkrecht übereinander, sind die Bewegungen leicht und symmetrisch, dann kann der Atem frei fließen und wir fühlen uns frei, lebendig, sicher und balanciert.

Je nach unserer persönlichen Entwicklungsgeschichte haben wir unsere eigenen Körper- und Verhaltensmuster aufgebaut, in dem Innen und Außen, Körper, Fühlen und Denken, untrennbar verknüpft sind.
Bei der Arbeit mit Rebalancing können, verstärkt durch tiefes Atmen des Klienten, aus der Tiefe des Körpers verdrängte Gefühle auftauchen, die dann mit verschiedenen Begleitungstechniken bearbeitet werden.

Nachdem der Körper, systematisch Schicht für Schicht, durchgearbeitet wurde, können wir unsere Vergangenheit loslassen und offen werden für das Hier und Jetzt. Der Atem fließt tiefer, wir fühlen uns freier und lebendiger - und wir können auch wieder die Botschaften unseres Körpers hören.

Doch von klein auf haben wir unseren Körper angespannt. Nach und nach verlieren die Muskeln und das sie umgebende Bindegewebe ihre Elastizität, verdicken und verkleben sich: Unser Körper, einst plastisch, wird starr - feste Haltungsmuster entstehen. Wir haben einen "Panzer" aufgebaut, um Gefühle nicht, oder wenigstens nicht zu stark, zu spüren: Alleinsein, Verlassenwerden, Ablehnung, Hunger, Angst und Wut lassen uns den Atem anhalten. Verbote, die unsere natürlichen Impulse, unseren kindlichen Bewegungs- und Forschungsdrang, unsere frühe Sexualität, unsere oft lautstarke Lebensfreude bestrafen, lassen uns unsere Muskulatur anspannen, um die äußere Bewegung und die innere Bewegung, das Gefühl, zu unterdrücken.


Wie ein Baum fest in der Erde verwurzelt, mit Stamm, Ästen und Zweigen, die beweglich auf Wind und Wetter reagieren können

und einer nach oben zum Himmel strebenden Krone
 



Stand: 11.05.2009 - © Andreas Will